Eine Vesperkirche ist nicht nicht einfach nur als kirchliche Initiative zu verstehen, um sozial benachteiligten oder isolierten Menschen einen warmen und einladenden Ort zu bieten. Eine Vesperkirche zu veranstalten, heißt: Menschen begegnen sich. Und das sind Gäste und ebenso ehrenamtlich Engagierte. Es ist das Erlebnis aller, das diese besondere Form der Gemeinschaft auszeichnet.
Eine kostenlose, warme Mahlzeit. Das verbinden sicher die meisten mit einer Vesperkirche und dies ist sicherlich auch als „Kernangebot zu verstehen.
Das ist Vesperkirche noch:
Ein offener, einladender Raum, in dem Menschen zusammenkommen, um sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben.
Außerdem:
Neben Essen gibt es oft Beratungen, soziale Hilfen, kulturelle Veranstaltungen und manchmal auch medizinische oder rechtliche Unterstützung.
Ganz wichtig:
Es sind hauptsächlich Ehrenamtliche, die die Vesperkirche durchführen und so nicht nur Solidarität und Zusammenhalt fördern, sondern auch selber erfahren. Wir haben erlebt: Menschen können sich sehr gut mit der Idee einer Vesperkirche anfreunden und unterstützen diese gerne. Es gelingt leicht, Frauen und Männer zu finden, die sich für die Vesperkirche einsetzen und sie ermöglichen.
Könnten Sie sich eine Vesperkirche in Ihrer Gemeinde vorstellen? Wir unterstützen Sie sehr gerne. Sprechen Sie uns an!
Unsere Erfahrung: Anneke Ihlenfeldt hat schon einige Vesperkirche erlebt. Sie dürfte in Wiehl schon diese Idee einmal umsetzen. Hier gab es an zwei Tagen ein kostenloses Mittagessen mit vielen Gesprächsangeboten, sowie am Samstag einen Poetry-Abend bei Wasser & Wein. Sonntags kamen dann alle Freunde und Beteiligten zum Frühstücksgottesdienst zusammen: über 120 Personen feierten das Gelingen der ersten Vesperkirche in Wiehl.


(Mitarbeiter:innen der Vesperkirche Wiehl im Oktober 2025)



(links: wunderschön gedeckter Tisch in der Ev. Kirche Wiehl, rechts: für die Werbung sorgt der „Segen An der Agger“)